Mentale Stärke aufbauen: Mit kühlem Kopf Stress nachhaltig reduzieren

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Gefühlt bist du immer der Feuerlöscher in brenzligen Situationen. Für dein Unternehmen und Vorgesetzten, aber auch für deine Mitarbeiter. Dabei stehst du ständig vor neuen Herausforderungen und permanent unter Strom, Stress und Druck. Du sollst unablässig Probleme lösen. Fällt es dir dabei auch schwer, einen kühlen Kopf zu bewahren und deine eigenen Ressourcen verantwortlich einzusetzen?

Stell dir vor, du könntest als Unternehmer, Führungskraft und High-Performer auch in stressigen Situationen entspannt bleiben und Ruhe bewahren.

Stell dir vor, du könntest souverän Entscheidungen treffen, ohne komplett die Nerven zu verlieren.

Stell dir vor, du könntest gesunde Grenzen setzen und so eine Überlastung abwenden.

Was würde das mit deinem Leben machen?

Der Schlüssel ist mentale Stärke. Die Fähigkeit, das eigene Leistungspotenzial genau zu kennen und optimal ausschöpfen zu können – unabhängig von den äußeren Gegebenheiten. Genau darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Warum mentale Stärke den Unterschied macht

Manchmal haben wir den Eindruck, es gibt zwei Personengruppen auf dieser Welt:

Die einen bewältigen Krisen scheinbar im Handumdrehen und gehen gestärkt aus ihnen hervor. Diese Menschen wirken so, als ob nichts und niemand sie wirklich erschüttern könnte.

Andere hingegen haben das Gefühl, unter der schieren Last von Problemen zusammenzubrechen. Sie sehen keinen Ausweg, haben Zweifel an sich selbst und verharren in der Opferrolle. Damit schrauben sie sich immer weiter in die Spirale an negativen Gedanken und weiter ins Problem hinein. Und schwächen sich so selbst.

Doch wo liegt der Unterschied zwischen diesen beiden Personengruppen? Was haben die einen, was den anderen fehlt?

Die Antwort ist mentale Stärke. Dabei ist mentale Stärke nicht eine einzelne Fähigkeit, sondern eher ein Mix aus verschiedenen Eigenschaften. Dieser individuelle Skill-Mix hilft uns dabei, auch mit schwierigen Situationen umzugehen.

Die gute Nachricht ist: Auch wenn einige Menschen von Natur aus mental stärker zu sein scheinen, ist das nichts, was du nicht auch lernen kannst. Wenn du dich selbst trainiert.   

Warum du deine mentale Stärke trainieren solltest

Mental stark zu sein, ist wichtig für deine täglichen Herausforderungen als Unternehmer und Führungskraft, für dich als High-Performer. Denn mentale Stärke bedeutet: Du kannst auch in stressigen Situationen gelassen, entspannt und ruhig bleiben. Du hast die Fähigkeit, fokussiert zu arbeiten, um langfristig erfolgreich zu sein und dein volles Leistungspotenzial abrufen zu können. Ohne dabei komplett die Nerven zu verlieren. Auch und insbesondere dann, wenn um dich herum das Chaos ausbricht.

Wie im Sport kannst du das Tosen des Publikums bei Wettbewerben ausblenden, den inneren Druck kanalisieren und der Erwartungshaltung an dich standhalten – du kannst unabhängig von den äußeren Gegebenheiten selbstwirksam agieren.

Meine 7 Tipps, mit denen du mentale Stärke aufbauen kannst

Mentale Stärke kommt nicht von heute auf morgen. Sie aufzubauen ist ein Prozess, an dem du aktiv arbeiten solltest. Dabei lohnt sich ein Blick auf Leistungssportler: Diese trainieren ihre innere Stärke aktiv, um auch im Wettbewerb, also in mentalen Extremsituationen, fokussiert und leistungsfähig zu sein. Dabei solltest du daran denken, dass mentale Stärke ein Zusammenspiel aus verschiedenen Fähigkeiten und Mindsets ist. Mit meinen 7 Tipps kannst du deine eigene mentale Stärke individuell trainieren.

  • Selbstwirksamkeit verinnerlichen

„Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“ – dieser alte Sinnspruch enthält viel Wahrheit. Du kannst nicht alles beeinflussen. Richte stattdessen den Fokus auf das, was du selbst beeinflussen kannst. Worauf du aktiv Einfluss nehmen kannst. So verlierst du dich nicht in einer Opferrolle in dem, was von außen gegeben ist. Sondern du übernimmst aktiv Verantwortung für dich. Wie du den Fokus richtig setzt, erfährst du hier!

  • Emotionen regulieren

Du siehst vor Wut rot? Du ärgerst dich schwarz? Oder hast du Angst, ein blaues Wunder zu erleben? Emotionen sind etwas Wunderbares – können aber auch unser größter Feind sein. Sie können uns lähmen, uns Dinge tun lassen, die wir im Nachgang bedauern oder uns den Blick auf Chancen versperren. Lerne deine Emotionen auch in schwierigen Situationen zu kontrollieren. Lass dich nicht von der Kritik anderer aus der Ruhe bringen. Mit innerer Ruhe sind deine Emotionen dann keine Stolpersteine mehr, die dich vom Erreichen deiner Ziele abhalten. Und auch an Misserfolgen kannst du wachsen.

  • Grenzen setzen

Ja sagen hilft Anderen, Nein sagen dir selbst. Du kannst es niemals allen anderen recht machen. Doch wenn du die Bedürfnisse anderer stets über deine eigenen stellst, stellst du dich immer zurück. Dabei wirst du dich als Person verlieren. Lerne, ja zu dir selbst zu sagen, indem du auch einmal nein zu den Anforderungen anderer sagst. Kommuniziere deine Bedürfnisse und stärke dich so selbst – in diesem Beitrag findest du erste Tipps, wie du gesunde Grenzen setzen kannst.

  • Selbstsicherheit steigern

Nobody is perfect – jeder von uns macht mal Fehler. Auch als Führungskraft und High-Performer musst du nicht alles wissen und können. Du darfst auch Fehler machen. Mental starke Menschen wissen, wer sie sind, was sie ausmacht. Sie sind sich ihrer Erfahrungen und Stärken, aber auch Schwächen bewusst. Lerne von diesen Vorbildern und mache dir klar, worin du besonders stark bist und worin nicht: So kannst du dir gezielt Hilfe von anderen suchen und in Anspruch nehmen.

  • Weg & Ziel visualisieren

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg aber auch: Der Weg ist das Ziel. Damit du deine persönlichen Ziele erreichen kannst, solltest du dir nicht nur klar darüber sein, was genau dein Ziel ist. Du solltest dir auch bewusst darüber werden, wie du dieses Ziel erreichen kannst. Bob- und Skifahrer, aber auch Radsport- und Rennsport-Profis gehen gedanklich immer wieder die Strecke ab. So kennen sie nicht nur jede Kurve, sondern wissen auch, wann die besten Abschnitte für Vollspeed kommen, wo welche Schikanen lauern und mehr. So gewinnen sie Selbstsicherheit – und das kannst du auch.

  • Szenarien durchspielen

Man muss auch fallen lernen – insbesondere im Kampfsport ist richtig fallen eine der ersten Lektionen. Jeder von uns scheitert irgendwann im Leben – aber mental starke Menschen sind darauf vorbereitet. Gehe im Kopf mögliche Hindernisse durch: Was könnte schief gehen? Was ist der Worst Case und was sind mögliche Risiken? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit und wie kann ich mich dafür wappnen? Was kann ich tun und wie kann ich mich vorbereiten? So lernst du, wie du fallen kannst und was du danach tust: Aufstehen, Krone richten und weitermachen.

 

Das Lernen ist schwer, das Können ist leicht. Lerne aus deinen Erfahrungen. Mache dir beispielsweise klar, was dich in stressigen Situationen triggert und wie du dich lieber verhalten hättest. So lernst du deine individuellen Verhaltens- und Denkmuster besser kennen – und kannst gezielt an ihnen arbeiten. Sei dabei offen für deine persönliche Weiterentwicklung und dein Wachstum. Langfristig wird dich dein Lernen weiterbringen: Mit dieser Einstellung und dem Grundvertrauen gibt es immer eine Lösung.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie du deine individuelle mentale Stärke verbessern kannst? Lass uns darüber sprechen – bei einem ersten, unverbindlichen KennenlernterminIch freue mich, dich kennenzulernen!

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