Mit Unsicherheiten effektiv umgehen
– eine Frage der Führung

Viele Führungskräfte stehen derzeit vor großen Herausforderungen. Sie müssen auf der einen Seite ihren Mitarbeiter Orientierung und Sicherheit bieten und auf der anderen Seite anerkennen, dass der anstehende Weg auch für sie manchmal noch nicht klar ist. Umso wichtiger ist es, mit mehr Menschlichkeit zu führen und eine starke Vertrauenskultur zu schaffen. Führungskräfte sollten daher flexibel und offen mit der Situation umgehen, Mitarbeiter teilhaben lassen und Raum für Neues schaffen.

Führungskräfte auf dem Prüfstand

Insbesondere in Zeiten großer Ungewissheit verlangt es nach einer starken Führung. Es bedarf an Führungspersönlichkeiten, die nicht mit schwierigen Situationen hadern und in eine Art Schockstarre verfallen. Vielmehr braucht es resiliente Führungskräfte, die den Problemen nicht aus dem Weg gehen, sondern eine neue Situation akzeptieren und die Herausforderungen aktiv angehen.

Dies ist nach Christine Berndt eine Frage des Mutes und des Selbstvertrauens. In ihrem Buch „Resilienz – Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft“ beschreibt sie, dass resiliente Menschen nicht abwarten, bis jemand anderes ihre Probleme löst, sondern Verantwortung übernehmen und aktiv nach einem Ausweg und Lösungen suchen. Offenheit und Flexibilität im eigenen Handeln sind dabei entscheidende Erfolgsfaktoren.

Mindset matters

Die ganz individuelle Denkweise prägt das Selbstbild eines jeden Menschen. Nach der amerikanischen Psychologin Dr. Carol Dweck bestimmt die Art des Denkens über die eigenen Talente und Fähigkeiten, wie Menschen mit neuen Herausforderungen, Aufgaben, Problemen und Veränderungen umgehen. Die Denkweise kann somit über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Für Führungskräfte bedeutet das, ihr altbewährtes, statisches Denken abzustreifen und neue Haltungen, Perspektiven und Denkweisen zu entwickeln, um in Zeiten des Umbruchs und des Wandels zu bestehen und nachhaltig erfolgreich zu sein. Denn nur mit einem dynamischen Selbstbild können Führungskräfte mit Pioniergeist, Begeisterung, Mut, Kreativität und Vertrauen auf disruptive Geschäftsmodelle und Veränderungen flexibel reagieren, über sich selbst hinauswachsen und sich stetig weiterentwickeln.

Agilität ist eine Frage der Haltung, nicht der Organisation.

Gerade in turbulenten Zeiten zeigt sich, dass Agilität nicht im Außen anfängt, sondern wie bei fast allen Veränderungen immer aus einem selbst. Um in Bewegung zu kommen und sich gut auf neue Situationen einzustellen, braucht es ein Gespür für die eigenen inneren Kraftquellen und Ressourcen.

Denn nur wenn wir auf unsere eigenen Ressourcen vertrauen, reagieren wir nicht ohnmächtig, sondern handeln authentisch und selbstwirksam. Agile Persönlichkeiten haben keine Angst vor Veränderung. Vielmehr strahlen sie Ruhe und Kraft im eigenen Handeln aus und können somit zu agilen Vorbildern in Unternehmen werden.

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