Die Arbeitswelt steht vor einem Kulturwandel

Viele Menschen sind in ihrem Job unzufrieden. Sie hadern mit ihrer Tätigkeit, mit ihren Vorgesetzten, mit ihren Kollegen – teils aus fehlenden Karriereperspektiven, teils aus mangelnder Anerkennung oder Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit.

Das bekannte Erfolgsprinzip „höher, schneller, weiter“ nach dem in vielen Unternehmen gelebt wird, ist für viele Mitarbeiter einfach nicht mehr attraktiv. Das reine Ansammeln von sozialem Status, Führungspositionen und Macht führt insbesondere bei den jüngeren Mitarbeitern nicht zu dem Gefühl, nachhaltig etwas in ihrem Leben bewirkt zu haben. Sie stellen sich vielmehr die Frage, nach dem Sinn und wer sie als Person sein möchten. 

Dieser Kulturwandel stellt Unternehmen vor die Aufgabe diesen innerhalb der Organisation abzubilden. Doch zuerst beginnt dieser Wandel beim Individuum.

Perspektivwechsel wagen und persönliche Klarheit erlangen

Wenn wir für kurze Zeit einmal aus dem bekannten Hamsterrad austreten und mit etwas Abstand auf alles schauen, gewinnen wir wieder mehr Klarheit über die Themen, die wirklich bedeutsam für uns sind:

 

  • Wo stehe ich gerade und wohin soll meine persönliche Reise gehen?
  • Was möchte ich erreichen?
  • Welche Talente und Fähigkeiten habe ich, um dort hinzukommen?
  • Was braucht es, um wieder zufrieden zu sein?

Ziele fassen und dann: Raus aus der Komfortzone

Wir leben im Zeitalter der unbegrenzten Möglichkeiten. Doch viel zu oft drohen wir uns in dieser Fülle an Möglichkeiten zu verlieren. Wir bewegen uns häufig nur in unserer Komfortzone und wagen uns nicht über die eigenen Grenzen hinaus:

  • aus Angst vor Veränderung
  • aus Angst nicht dazuzugehören
  • aus Angst etwas Besseres zu verpassen
  • aus Angst Fehler zu machen oder zu scheitern.

Oft treffen wir lieber keine Entscheidung und verharren im Altbekannten. Wir hoffen auf eine Veränderung im Umfeld. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass sich etwas ändert, wenn wir uns selbst nicht bewegen?

Mut für Veränderung fassen

Mut ins kalte Wasser zu springen. Mut Neues zu wagen und gegen den Strom zu schwimmen. Mut Fehler zu machen. Meine Erkenntnis ist, dass wir besonders durch Fehler und Misserfolge lernen. Wichtig ist nur wieder aufzustehen und durch die Herausforderungen zu wachsen und erfolgreicher zu werden.

Wenn wir unsere alten Denk- und Verhaltensmuster nach und nach abstreifen, gewinnen wir somit die Freiheit zurück, uns zu entwickeln und jeden Tag als eine Chance zu sehen, sein Leben selbstwirksam und glücklich zu gestalten. 

Schön und gut mag man sich nun denken. Aber was ist mit den Strukturen, in denen wir arbeiten? Diese lassen das doch gar nicht zu. 

Und hier kommt die gute Nachricht: Der Kulturwandel ist auch bei den Unternehmen angekommen, „the war for talent“, der Wettstreit um die besten Mitarbeiter, die ihre Potenziale voll entfalten, ist in vollem Gange. Unternehmen müssen sich daher mit diesem Thema ebenso auseinandersetzen. Schon aus ökonomischer Vernunft heraus. 

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